Helgoland - der Name ist niederdeutsch und bedeutet “Heiliges Land”. Das ist ein schöner Name für einen bezaubernden Flecken Erde, den seine Einwohner zu recht lieben und ehren. Nach dem 2. Weltkrieg allerdings benutzten ihn die Briten bis 1952 als Bombenabwurfplatz. Die Engländer nannten die Insel sarkastisch “Hell-go-land”: Land, das zur Hölle geht.
Soweit kam es nicht. Dass aber dennoch nicht alles zum Besten steht auf dieser einzigen deutschen Hochseeinsel, wie in unserem Vaterland insgesamt - darauf deuten wohl auch die Wahlergebnisse der Kommunalwahl 2008 hin. Denn ohne ernsthaften Grund wählen die sturmerprobten Leute an der Waterkant nicht links.
Gratulation! Die Linke auf Helgoland fuhr satte 16,1 Prozent ein.
Ich weiß nicht, was die Meinungsforschungsinstitute dazu sagen, aber für mich ist dieses Wahlergebnis ein Omen. 16,1 Prozent. So übern Daumen gepeilt, düfte das die Prozentzahl für die Linke bei der nächsten Bundestagswahl sein. Das walte Neptun.